Lehrstuhl für
Werkstoffverarbeitung

Entwicklung einer modularen Glasschmelzwanne als zentralen Baustein einer flexiblen Glasschmelztechnologie (DisConMelter)

Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Gerdes
Ansprechpartner: Kanat Kyrgyzbaev M.Sc.
Dr.-Ing. Andreas Rosin

Projektstart: Mai 2017
Projektende: April 2019
Förderung:

Förderung DisConMelter

Projektbeschreibung:

Im Rahmen der Kopernikus-Projekte, finanziell gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, wurde der Forschungsverbund DisConMelter ins Leben gerufen.

DisConMelter setzt sich zum Ziel, die Nutzungsmöglichkeiten regenerativ erzeugter Energie in der äußerst stromintensiven Glasindustrie zu optimieren. Durch ein sogenanntes Demand Side Management sollen neue Möglichkeiten zur Laststeuerung elektrisch beheizter Glasschmelzwannen entwickelt werden, um flexibler auf fluktuierende Energieangebote reagieren zu können. Zusätzlich stellen Glaswannen, welche bei mehr als 1500°C betrieben werden, eine Möglichkeit dar, große Mengen an regenerativ erzeugter Energie in Form hochwertiger Prozesswärme speichern zu können.

Bisher werden Glaswannen aufgrund der längeren Lebensdauer kontinuierlich betrieben. Die branchenübliche Schichtarbeit 24/7 macht jedoch, gerade in Zeiten des demografischen Wandels, die Glasproduktion für bestehende und zukünftige Mitarbeiter zunehmend unattraktiv. Demnach setzt sich DisConMelter ebenfalls zum Ziel, die Betriebsweise an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anzupassen.

Weiterhin steht die Erarbeitung von Rahmenbedingungen für die zukünftige Gestaltung des Strommarktes für eine wirtschaftliche Umsetzung von diskontinuierlich betriebenen Glaschmelzanlagen im Vordergrund.

 

Projektpartner:

Technische Hochschule Deggendorf (Technologie Anwender Zentrum TAZ Spiegelau)

Heinz-Glas GmbH & Co. KGAa, Kleintettau

InVerTec e.V., Bayreuth