Lehrstuhl für
Werkstoffverarbeitung

Glas und Keramik

Glasverarbeitung

Mini-Melter zur Produktion von Hoch-Qualitätsgläsern

Mini-Melter an der Universität Bayreuth
Mini-Melter an der Universität Bayreuth

An der Universität Bayreuth wurde gemeinsam mit der Fa. Füller Glastechnologie ein modular elektrisch beheizte Hochleistungs-Kompaktschmelzanlage für Gläser (Mini Melting System) entwickelt und aufgebaut, die in der jetzigen Ausbaustufe an der Universität Bayreuth eine Schmelzleistung von 100 kg pro Tag ermöglicht.

 

FEM-Simulationen am Mini Melter

Mini-Melter an der Universität Bayreuth
FEM Simulation - Temperaturverteilung

In Kooperation mit Füller Glass Technology (Spiegelau) wurde eine elektrisch beheizte, kompakte Glasschmelzanlage mit einem maximalen Durchsatz von 150 kg geschmolzenem Kalk-Natron-Silikatglas pro Tag entwickelt. Die Simulation von Glasschmelzwannen hat hinsichtlich der Optimierung des Wannendesigns und -reise sowie Glasqualität und Energiebedarf an Bedeutung gewonnen. In Ergänzung zu experimentellen Untersuchungen wird mit Hilfe eines entwickelten zweidimensionalen Simulationsmodells das fluiddynamische Verhalten des Ofens auf Optimierungspotenziale untersucht.

 

Glas Flakes für Licht- und Wärmemanagement

Schleudermethode
Schematische Darstellung der Schleudermethode für dünne Glasfilme.

Dünne Glasplättchen werden bereits seit langem im industriellen Maßstab produziert und in einer Vielzahl von Produkten ver­wendet. Beispielsweise werden partikuläre Glas-Flakes in Polymeren eingesetzt, um die mechanische Eigenschaften zu verbessern oder als Dampfsperre in Anstrichen. Darüber hinaus werden beschichtete Glas-Flakes als Effektpikmente in Lacken, Kosmetik und in Kunststoffen eingesetzt.

 

Beschichtung von Mikroglassubstraten

Glasflakes im Lichtmikroskop
Glasflakes im Lichtmikroskop

Mikroglaspartikel in Form von Glasflakes und Mikrohohl- bzw. vollglaskugeln haben in der jüngsten Vergangenheit vermehrt Anwendung im Bereich von Lacken, Farben, Füll- und Dämmstoffen sowie in der Katalyse gefunden. Dabei stehen die besondere Morphologie sowie die Möglichkeit durch Beschichtung die Funktionalität dieser 10-100 µm großen Partikel einfach zu erweitern, im Vordergrund.